Zukunft
IHR UNTERNEHMEN NACH CORONA

IHR UNTERNEHMEN NACH CORONA

Die ganze Welt blickt auf COVID-19 und versucht auf unterschiedliche Weise mit der Pandemie und den Folgen für die Wirtschaft erfolgsversprechend umzugehen – mit der Annahme: Es ist phasenweise mühsam, aber wenn man diese Phase durchtaucht, kann man wieder weitermachen wie zuvor.

Es gibt eine Welt nach Corona! Aber wir werden uns wundern, wie es weitergeht, schreibt Matthias Horx, Zukunftsforscher. Es gibt nur scheinbar ein Danach! In Wirklichkeit ist eine Ausrichtung der Aktivitäten im Verständnis von Danach jedoch falsch gedacht, denn es gibt kein Danach, weil es nach Horx kein Zurück zur Normalität mehr geben wird.

Corona wird nach Horx ein historischer Moment werden, ein Moment in dem die Zukunft ihre Richtung ändern wird. Das nennt man Bifurkation oder Tiefenkrise. In genau so einer Zeit befinden wir uns alle nach Ansicht von Horx, der 4 mögliche Szenarien durchdenkt, wie die Coronakrise die Welt umformen könnte. 

SZENARIO 1
Die totale Isolation – alle gegen alle

SZENARIO 2
System-Crash mit permanentem Krisenmodus

SZENARIO 3
Neo Tribes

SZENARIO 4 
Adaption – die resiliente Gesellschaft 

 

IHRE UNTERNEHMERISCHE ZUKUNFT NACH CORONA

Manche von Ihnen werden berechtigterweise sagen, es wird nie so kommen wie es in den Szenarien ausgemalt wird. Das mag zwar stimmen, doch ganz von der Hand weisen können wir die Szenarien auch nicht – schleichend realisiert sich in Ansätzen das eine oder andere Szenario bereits.

Irgendwann könnten wir dastehen und müssen zugeben, ohweh, wir haben die Situation, die gesetzten Maßnahmen und die damit verbundene Zukunft nicht gründlich genau geprüft, nicht zeitgerecht hinterfragt bzw. anders zu lösen gesucht. Wir haben uns ohne großen Widerstand in ein Szenario eingefügt, dass möglicherweise ohne Krise niemals unsere Zustimmung erhalten hätte. Ob wir wollen oder nicht, wir müssen uns jetzt mit der Zukunft auseinandersetzen, bevor uns die Zukunft in einer Weise einholt, die wir alles andere als angenehm und lebenswert finden.

Unsere Zukunft geschieht durch unser Denken. Wenn das Denken jedoch durch Stress, kognitive Dissonanz blockiert und eingeengt arbeitet, dann wird das entsprechend die Zukunft, den Umgang mit Risiken und Chancen beeinflussen – eine eigentlich selbstverständliche Sache, die wir jedoch selten bewusst entsprechend zu nutzen suchen.

Gerade in Krisen braucht das Denken und Handeln Phasen der Entspannung, Freiräume und thematische Kriegspausen, um einen anderen Blick auf das Geschehen machen zu können. Aus dieser anderen Position heraus können in Folge vielleicht bessere Lösungen gefunden werden, als wenn man ständig nur auf dem eingeengten Problemfeld der Krise Herr zu werden sucht – insgeheim vielleicht sogar nur noch damit beschäftigt ist, die unbewussten Ängste mit viel Kraftaufwand wegzudrücken.

Versuchen wir es jetzt einfach einmal anders. Wir können aktuell in der Krise, in der wir alle stecken, mit einem ergänzenden Blick, mit anderen Perspektiven und Betrachtungsweisen deutlich mehr gewinnen als verlieren, neue tragfähige Hilfsbrücken bauen, neue Einsichten erlangen, die uns im Umgang mit der Krise resilienter, widerstandsfähiger, kreativer werden lassen.

Also versuchen wir es. Setzen wir uns gemeinsam gedanklich in die Straßencafes im Mai 2021, und spielen das Eigenland Spiel – what´s next!

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